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Allgemeine Geschäftsbedingungen

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über WordPress-Wartungs- und Pflegeleistungen zwischen Susann Frenzel (im Folgenden: „Auftragnehmer“) und dem Kunden (im Folgenden: „Auftraggeber“).

(2) Diese AGB gelten ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, d.h. natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Vertragsabschlüsse mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB sind ausdrücklich ausgeschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsumfang

(1) Gegenstand des Vertrages sind WordPress-Wartungs- und Pflegeleistungen gemäß dem gebuchten Paket. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Auftragnehmers.

(2) Die vereinbarten Leistungen stellen eine Bemühenspflicht dar, keine Erfolgspflicht. Der Auftragnehmer schuldet eine sorgfältige und fachgerechte Ausführung der vereinbarten Tätigkeiten, nicht jedoch einen bestimmten technischen Erfolg oder eine vollständige Absicherung gegen alle Bedrohungen.

(3) Leistungen, die nicht ausdrücklich im gebuchten Paket enthalten sind, insbesondere umfangreiche Fehlersuche, Programmierarbeiten, Designanpassungen oder Notfall-Wiederherstellungen, werden gesondert nach Aufwand zum jeweils gültigen Stundensatz abgerechnet.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Dritte (Subunternehmer) erbringen zu lassen, sofern dies den Interessen des Auftraggebers nicht widerspricht.

§ 3 Voraussetzungen für den Vertragsabschluss & Erstanalyse

(1) Vor Abschluss eines Wartungsvertrages führt der Auftragnehmer einen kostenlosen Basischeck der WordPress-Website durch. Dieser umfasst eine grobe Einschätzung des technischen Zustands, einen Sicherheitsscan sowie eine Prüfung der Plugin- und Theme-Aktualität. Auf Basis dieses Basischecks entscheidet der Auftragnehmer nach freiem Ermessen, ob und zu welchen Konditionen ein Wartungsvertrag angeboten wird. Der Auftragnehmer behält sich ausdrücklich das Recht vor, einen Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

(2) Im Anschluss an den Basischeck erstellt der Auftragnehmer einen individuellen Preisvorschlag für das einmalige Setup & Cleanup. Dieser umfasst die tiefere Analyse der Website sowie alle erforderlichen Bereinigungsarbeiten vor Vertragsbeginn – insbesondere bei komplexen Installationen wie WooCommerce, bei spezifischen Analysewünschen des Auftraggebers (z.B. Plugin-Audit, Cookie-Banner-Prüfung, Datenschutzcheck) oder bei einem vernachlässigten Zustand der Website. Der Aufwand für die vertiefte Analyse ist im Setup & Cleanup Preis enthalten. Mit den Arbeiten wird erst nach ausdrücklicher schriftlicher Freigabe durch den Auftraggeber begonnen.

(3) Weist die Website erhebliche technische Mängel auf, die einen unverhältnismäßig hohen Sanierungsaufwand erfordern, kann der Auftragnehmer den Vertragsabschluss ablehnen.

(4) Voraussetzung für den Vertragsabschluss ist die Bereitstellung aller erforderlichen Zugangsdaten durch den Auftraggeber (siehe § 6).

§ 4 Wiederherstellung (Restore)

(1) Im Rahmen der Wartungspakete werden folgende Restore-Leistungen unterschieden:

  • Standard-Restore: Wiederherstellung per One-Click-Tool, sofern WordPress noch erreichbar ist. Preis und Inklusivleistung je nach gebuchtem Paket.
  • Notfall-Restore: Manuelle Wiederherstellung per SSH/FTP bei vollständiger Nichterreichbarkeit der Website. Preis und Inklusivleistung je nach gebuchtem Paket.

(2) Restore-Leistungen, die über das im gebuchten Paket enthaltene Kontingent hinausgehen, werden zum jeweils gültigen Stundensatz gesondert in Rechnung gestellt.

(3) Die Durchführung eines Restores setzt voraus, dass verwertbare Backups vorhanden sind. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die entstehen, weil kein geeignetes Backup verfügbar ist.

§ 5 Datensicherung & externe Speicherung

(1) Im Rahmen der vereinbarten Wartungsleistungen erstellt der Auftragnehmer regelmäßige Backups der WordPress-Website des Auftraggebers. Die Backup-Häufigkeit und -Historie richtet sich nach dem gebuchten Paket:

  • Schutz-Paket & Schutz-Paket Jahresoption: Tägliche Backups, 10 Tage Historie
  • Schutz+ Paket: Tägliche Backups, 30 Tage Historie
  • Business Schutz Paket: Tägliche Backups, 60 Tage Historie

(2) Die Backups werden zusätzlich zur lokalen Speicherung auf einem externen Server in Deutschland (Hetzner Storage Box) gespeichert. Die Speicherung erfolgt verschlüsselt. Mit Vertragsabschluss erklärt der Auftraggeber sein Einverständnis mit dieser externen Speicherung.

(3) Die externe Speicherung dient ausschließlich der Datensicherung und Wiederherstellung im Bedarfsfall. Die gespeicherten Daten werden nicht für andere Zwecke genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.

(4) Nach Vertragsende werden die extern gespeicherten Backup-Daten des Auftraggebers innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Auf Anfrage stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die gespeicherten Backup-Daten, sowie das zur Entschlüsselung erforderliche Passwort innerhalb von 14 Tagen in geeigneter Form zur Verfügung.

(5) Die externe Datenspeicherung ist Bestandteil des Auftragsverarbeitungsvertrages (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO, der separat abzuschließen ist.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Zugangsdaten vollständig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören insbesondere:

  • WordPress-Administrator-Zugangsdaten
  • Vollständiger Hosting-Zugang (cPanel, Plesk oder vergleichbares Control Panel)
  • FTP- bzw. SFTP-Zugangsdaten

(2) Ein reiner WordPress-Admin- oder FTP-Zugang ist für die vollständige Leistungserbringung nicht ausreichend. Kann die vereinbarte Leistung aufgrund unvollständiger Zugangsdaten nicht oder nur eingeschränkt erbracht werden, liegt die Verantwortung hierfür beim Auftraggeber. Die Vergütungspflicht des Auftraggebers bleibt in diesem Fall unberührt.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer unverzüglich über folgende Änderungen zu informieren:

  • Änderungen von Zugangsdaten (WordPress, Hosting, FTP, Datenbank)
  • Wechsel des Hosting-Anbieters oder des Hosting-Tarifs
  • Technische Änderungen an der Website, die den Wartungsbetrieb beeinflussen könnten

(4) Werden Zugangsdaten ohne rechtzeitige Mitteilung geändert und kann dadurch die vereinbarte Leistung nicht erbracht werden, ist der Auftragnehmer von seiner Leistungspflicht für den betreffenden Zeitraum befreit. Eine Haftung des Auftragnehmers für entstandene Schäden ist in diesem Fall ausgeschlossen.

(5) Der Auftraggeber ist verpflichtet, keine Eingriffe in die WordPress-Installation vorzunehmen, die die Wartungsleistung beeinträchtigen könnten (z.B. eigenmächtige Plugin-Installationen oder -Deinstallationen, Core-Modifikationen), ohne den Auftragnehmer zuvor zu informieren.

(6) Nach Beendigung des Vertrages ist der Auftraggeber verpflichtet, alle für den Auftragnehmer eingerichteten Zugänge – insbesondere WordPress-Administrator-Konten – innerhalb von 14 Tagen zu deaktivieren oder zu löschen. Der Auftraggeber bestätigt die Löschung auf Anfrage in Textform.

§ 7 Einsatz von Drittanbieter-Plugins und -Tools

(1) Zur Erbringung der vereinbarten Leistungen setzt der Auftragnehmer professionelle Drittanbieter-Plugins und -Tools ein. Der Auftraggeber wird über die wesentlichen eingesetzten Tools informiert und stimmt deren Einsatz mit Vertragsabschluss zu. Eine vollständige Liste kann auf Anfrage bereitgestellt werden.

(2) Der Auftragnehmer haftet nicht für Fehler, Sicherheitslücken, Datenverluste oder sonstige Schäden, die aus dem Code oder dem Verhalten von Drittanbieter-Plugins entstehen, sofern diese nach dem Stand der Technik sorgfältig ausgewählt und regelmäßig aktualisiert wurden.

(3) Der Auftragnehmer behält sich vor, eingesetzte Tools durch gleichwertige Alternativen zu ersetzen, sofern dies aus technischen, wirtschaftlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen sinnvoll erscheint. Der Auftraggeber wird über wesentliche Änderungen informiert.

(4) Eine aktuelle Liste der eingesetzten Drittanbieter-Tools wird dem Auftraggeber als gesondertes Informationsblatt zur Verfügung gestellt. Das Informationsblatt ist kein Bestandteil dieser AGB und kann vom Auftragnehmer einseitig aktualisiert werden. Bei wesentlichen Änderungen – insbesondere beim Wechsel oder Hinzukommen von Tools, die personenbezogene Daten verarbeiten können – wird der Auftraggeber in Textform informiert.

§ 8 Rechtstexte & Cookie Consent

(1) Soweit im gebuchten Paket enthalten, werden Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung) und Cookie-Consent-Lösungen über externe Drittanbieter (z.B. eRecht24) bereitgestellt. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die rechtliche Korrektheit, Aktualität oder Vollständigkeit dieser Rechtstexte. Die inhaltliche Verantwortung für alle rechtsrelevanten Texte verbleibt beim Auftraggeber.

(2) Diese Leistung richtet sich ausschließlich an unternehmerische Kunden (B2B). Der Auftraggeber ist verpflichtet, die bereitgestellten Rechtstexte auf ihre Eignung für seinen konkreten Verwendungszweck zu prüfen.

(3) Setzt der Auftraggeber zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bereits eine eigene Cookie-Consent-Lösung ein, die ordnungsgemäß funktioniert, kann diese auf Wunsch des Auftraggebers beibehalten werden. In diesem Fall entfällt die Bereitstellung einer Cookie-Consent-Lösung durch den Auftragnehmer. Die inhaltliche Verantwortung für die eingesetzte Lösung verbleibt beim Auftraggeber.

§ 9 Vergütung & Abrechnung

(1) Die Vergütung für die vereinbarten Leistungen ergibt sich aus dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Preisverzeichnis. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt am Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums per Rechnung. Bei Jahresverträgen wird der Jahresbetrag einmalig zu Beginn der Vertragslaufzeit in Rechnung gestellt.

(3) Das einmalige Setup & Cleanup vor Vertragsbeginn wird individuell nach tatsächlichem Aufwand zum jeweils gültigen Stundensatz abgerechnet. Der Aufwand variiert je nach Zustand der Website und bereits vorhandener Tools (z.B. bestehende Backup-Lösungen, Firewall, Cookie-Banner). Der Auftraggeber erhält vorab einen Preisvorschlag und erteilt die ausdrückliche Freigabe vor Beginn der Arbeiten.

(4) Alle Leistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang des gebuchten Pakets hinausgehen – insbesondere Zusatzarbeiten an der Website wie Anpassungen, Fehlerbehebungen, Erweiterungen oder sonstige Entwicklungsarbeiten – werden ausschließlich nach tatsächlichem Zeitaufwand zum jeweils gültigen Stundensatz abgerechnet. Festpreise für Zusatzleistungen werden nicht vereinbart.

(5) Zusatzarbeiten werden grundsätzlich erst nach ausdrücklicher schriftlicher Freigabe durch den Auftraggeber begonnen. Ohne diese Freigabe ist der Auftragnehmer nicht zur Durchführung von Zusatzarbeiten verpflichtet.

(6) Auf Anfrage erstellt der Auftragnehmer eine unverbindliche Kostenschätzung für Zusatzarbeiten. Erteilt der Auftraggeber im Anschluss den Auftrag zur Durchführung der Arbeiten, ist die Kostenschätzung kostenlos. Kommt kein Auftrag zustande, wird die Erstellung der Kostenschätzung mit einer Pauschale von 50,00 € zzgl. MwSt. in Rechnung gestellt.

(7) Eine Kostenschätzung stellt keine verbindliche Preiszusage dar. Der tatsächlich anfallende Aufwand kann von der Schätzung abweichen, insbesondere wenn sich im Verlauf der Arbeiten unvorhergesehene technische Probleme ergeben. Der Auftraggeber wird informiert, sobald eine wesentliche Überschreitung der Schätzung absehbar ist.

(8) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Vergütung einmal jährlich mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen anzupassen. Widerspricht der Auftraggeber der Preisanpassung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gilt die neue Vergütung als vereinbart. Im Falle des Widerspruchs ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums zu kündigen.

§ 10 Vertragslaufzeit & Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem gebuchten Paket:

  • Schutz-Paket (monatlich): Läuft auf unbestimmte Zeit und ist jederzeit zum Ende des laufenden Kalendermonats kündbar.
  • Schutz+ Paket: Mindestlaufzeit 6 Monate. Kündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Ablauf der Mindestlaufzeit.
  • Schutz-Paket Jahresoption & Business Schutz: Mindestlaufzeit 12 Monate. Kündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Ablauf der Mindestlaufzeit.

(2) Wird der Vertrag nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich automatisch um die ursprünglich vereinbarte Mindestlaufzeit (bei 6-monatiger Laufzeit um weitere 6 Monate, bei 12-monatiger Laufzeit um weitere 12 Monate).

(3) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen trotz Mahnung nicht nachkommt, die Mitwirkungspflichten gemäß § 6 dauerhaft verletzt, oder wenn sich nach Vertragsbeginn herausstellt, dass der tatsächliche Wartungsaufwand den im gebuchten Paket vorgesehenen Rahmen dauerhaft und wesentlich übersteigt und eine Anpassung des Vertrages nicht zustande kommt.

(5) Hat der Auftraggeber die außerordentliche Kündigung durch den Auftragnehmer schuldhaft verursacht, ist der Auftragnehmer berechtigt, Schadensersatz in Höhe der Vergütung zu verlangen, die er bis zur frühestmöglichen Beendigung des Vertrages durch ordentliche Kündigung erhalten hätte. Dem Auftraggeber bleibt das Recht vorbehalten, nachzuweisen, dass ein Schaden nicht oder in geringerer Höhe entstanden ist.

§ 11 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für leicht fahrlässige Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten ist ausgeschlossen.

(3) Der Auftragnehmer haftet insbesondere nicht für:

  • Schäden, die durch eigenmächtige Eingriffe des Auftraggebers in die WordPress-Installation entstehen
  • Schäden durch nicht gemeldete Änderungen von Zugangsdaten oder Hosting-Wechsel
  • Datenverluste, wenn kein verwertbares Backup verfügbar ist
  • Schäden durch Fehler, Sicherheitslücken oder Ausfälle von Drittanbieter-Plugins oder -Tools
  • Schäden durch Serverausfälle, Angriffe oder sonstige Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen

(4) Eine Haftung für den Inhalt bereitgestellter Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner) ist ausgeschlossen.

§ 12 Höhere Gewalt

(1) Bei Ereignissen höherer Gewalt, die die Leistungserbringung vorübergehend unmöglich machen oder wesentlich erschweren (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien, Serverausfälle beim Hosting-Anbieter, Cyberangriffe auf die Infrastruktur), verlängern sich die vereinbarten Fristen um den Zeitraum der Behinderung. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber unverzüglich informieren.

§ 13 Datenschutz & Auftragsverarbeitung

(1) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers oder dessen Kunden erhält und diese verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Dieser ist Bestandteil des Vertragsverhältnisses.

(2) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle im Rahmen der Leistungserbringung erhaltenen Zugangsdaten und Informationen vertraulich zu behandeln und ausschließlich für die vereinbarten Zwecke zu nutzen.

§ 14 Änderungen der AGB

(1) Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zu ändern. Die geänderten AGB werden dem Auftraggeber in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber den geänderten AGB nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als vereinbart.

(2) Auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Frist wird der Auftraggeber in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (Salvatorische Klausel). Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform.

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